«Blockchain» und «Bitcoin» sind in aller Munde. Versicherungen, Logistik, Konsum, Finanzgeschäfte: Mehr und mehr spielt sich auf der Blockchain und mit virtuellen Währungen ab. All diesen Sachverhalten liegen Verträge zugrunde. Doch wie funktionieren Verträge auf der Blockchain? Wie sind die in Bitcoins angelegten Vermögenswerte geschützt, wenn ein Depositär zahlungsunfähig wird? Was geschieht, wenn eine Vertragspartei nicht richtig leistet? Und wer ist überhaupt für die Daten verantwortlich? Vertrags- und Datenschutzrecht auf der Blockchain müssen neu gedacht werden. Dazu leisten die Autorinnen und Autoren der heutigen Schwerpunkt-Ausgabe von Jusletter einen Beitrag. «Smart Contracts mit programmierten Rechtsfolgen machen bis zu einem gewissen Grade auch das traditionelle staatliche Rechtsdurchsetzungsmonopol illusorisch; an seine Stelle tritt die <faktische> Durchsetzung des Rechts mittels Technologie (als Folge der Gleichung <code is law>)», sagt etwa Rolf H. Weber.
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